Donnerstag, 24. Februar 2011

24.02.11 ... wirr-warr

mann, mann, mann ... was einem alles durch den kopf geht beim laufen ... aber ich fang mal von vorne an.

10 km als flotter Dauerlauf standen auf dem Plan, nicht auf dem Plan dagegen stand die Tatsache, dass ich um 6:30 Uhr zum Arbeiten gehe und erst 12 h später wieder heim komme. So war es allerdings. Und da war es schon dunkel. Ich natürlich erst mal voll aus dem Konzept gebracht ... wo lauf ich denn jetzt? Kenne keine "10 km im Dunkeln-Strecke" hier. Off-road wollte ich nicht, da ich ohne Licht schiss habe es unheimlich finde. (Ich war dann selbstverständlich doch ein Stück im Dunkeln, wir sind ja nicht in New York hier, aber das wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht.) Also an der Strasse entlang. Die ersten halben Kilometer wurde genörgelt was das Zeug hält, ich war angezogen wie ein Langläufer ohne Skier, (weil ich heute am Bahnhof so gefroren habe, habe ich vorgesorgt *augenroll*), ich hab es bereut, dass ich die Handschuhe nicht doch gleich in den Briefkasten geschmissen habe und überhaupt war irgendwie alles doof. Dann *bam* lief es auf einmal, ich hab zu jeder grünen Ampel gesprintet, was ein lustiges Fahrtspiel ergab, und mit ein paar Kilometer in einer Pace von 6:05 / 6:13 und 6:24 bescherte. Später hab ich mich dann verlaufen, aber noch rechtzeitig umgedreht und eine andere Abbiegung genommen. An der Uferpromenade fand ich es wunderschön ... weil die beleuchtet ist, und weil ich da ganz allein war. Das fand ich echt super. Die letzten 3 Kilometer waren dann wie gesagt doch  noch dunkel, weil ich nicht hin und zurück den gleichen Weg laufen wollte.

War aber sehr schön zu sehen, dass ich genau nach 10 km wieder am Haus war. Trotz all dem Rumgeirre und nicht-wissen wo ich hin laufen soll. Manchmal "läuft" es im Leben eben doch genau so wie man will. :)

In diesem Sinne beende ich meinen wirren Monolog hier und wünsche einen schönen Abend.

ps: ach ja, es waren es 10:00 km in 1:07 h.

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